Initiatische Märchentherapie - Berufsbegleitende Aus-/ Fortbildung 2011 -2014
Das "INSTITUT FÜR IMMA-INITIATISCHE MÄRCHEN-UND MYTHENARBEIT(r) ZUR PERSÖNLICHKEITSBILDUNG e.V." bietet die berufsbegleitende Aus-/Fortbildung an von 2011-2014 unter Ltg. von H.Wiedemann
Mehr zum Institut unter: www.maerchen-mythen-tor.de
Märchen sind Geschichten, die um die Geheimnisse und Weisheiten des Lebens kreisen. Ihr Ursprung ist die allem Leben zu Grunde liegende große Ordnung und Liebe. Die Wege der Märchenhelden und -heldinnen zeigen, wie Krisen gelöst werden können und Leben gelingt. In der äußersten Not gibt es immer Helfer auf dem Weg, die zur Lösung hinführen. Das Ziel der Märchen ist es, dass die Liebe fließt.
Märchen sind in der Therapie hilfreich, da sie von Helden berichten, die - wie der Klient- zu Beginn ein Problem haben, für das sie auf ihrem Weg eine Lösung finden. Der/die KlientIn kann sich mit einer Märchengestalt identifizieren und über deren Not die eigene Not spüren. Mit dieser Gestalt erlebt er auch das Vertrauen in die tiefe, innere Führung, die Kraft der Helfer und die Freude über die Lösung der Aufgaben. Im Laufe der Therapie erwirbt der/die KlientIn ein inneres Helferteam, das ihm/ ihr beisteht Schwierigkeiten zu begreifen und zu überwinden. Dabei entwickelt sich Selbstvertrauen und die Zuversicht die eigenen Probleme lösen zu können.
Graf Dürckheim und Maria Hippius haben die Initiatische Therapie (IT) entwickelt. Das Wort "initiatisch" bedeutet, in den eigenen Innenraum eintreten und in Berührung kommen mit seinem Wesen, dem Geheimnis, das den Menschen zutiefst ausmacht. Das Anliegen der IT ist es aus der Erfahrung des inneren Seelenraums und Wesens sein Leben zu gestalten. Ein Wandlungsprozess entsteht, bei dem ein Mensch aus einer durch die Umstände geprägten Persönlichkeit zu einer Person wird, durch die das Wesen durchtönt (lat. personare= durchtönen).Die Initiatische Märchentherapie ist ein Bereich der Initiatischen Therapie mit dem Medium "Märchen".
Die Initiatische Märchentherapie kann in der Einzelarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt werden. Angewandte Methoden sind: Gebärden, Geführtes Zeichnen, Tanz, Imagination, Malen,
Die Ausbildung ist gedacht für Menschen, die andere Menschen zu sich selbst hin begleiten wollen, die Freude an Märchen mitbringen und die bereit sind, sich in einen eigenen Prozess einzulassen. Das Lernen geschieht durch Erfahrung und deren Reflexion.
Die Ausbildung umfasst 12 Wochenendkurse verteilt auf 3 Jahre, etwa 30 Einzelsitzungen in Initiatscher Therapie, davon mindestens 3 Einzelsitzungen in Initiatischer Märchentherapie. Sie endet mit einer schriftlichen Arbeit, einer gemeinsamen Woche zur Anwendung des Erlernten und einer mündlichen Prüfung. Abschließend erhalten Sie ein Zertifikat mit der Qualifikation zur Arbeit mit Initiatischer Märchentherapie.
Wer keine Ausbildung machen möchte, kann sich zur eigenen Weiterbildung für eine Fortbildung in "Initiatischer Märchentherapie" anmelden. Diese umfasst die 12 Wochenendseminare und die Abschlusswoche. Die Einzelsitzungen, die Abschlussarbeit und die Prüfung entfallen. Für die gesamte Fortbildung wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Zu klärenden Ergänzung der angewandten Methode "Geführtes Zeichnen":
Das "Geführte Zeichnen" wurde von Frau Dr. Hippius-Dürckheim aus der Graphologie entwickelt. Es bezieht sich auf einfache runde und gerade Formen. Aus diesen "Urformen" setzt sich die ganze Schöpfung zusammen.
Indem diese Formen mit geschlossenen Augen meditativ eingeübt werden, kann sich der Zugang zu dem eigenen schöpferischen Grund öffnen. Von Innen "geführt" zeichnen die Hände weiter und dem Übenden können sich bislang verborgene Möglichkeiten zur Lösung anstehender Lebensaufgaben zeigen.
In der Ausbildung lernen Sie durch eigenes Üben und gemeinsames Reflektieren die Wirkung der Urformen kennen, wie auch die Möglichkeiten ihrer Anwendung.
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